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Die Gaming Maus ist ein sehr wichtiges Element für uns. Hier sollte nicht gespart werden, immerhin muss deine Hand die ganze Zeit in einer Position auf der Maus verharren die nicht unbedingt natürlich ist für sie.  Trotzdem sollte sie dir noch schnelle Reaktion ermöglichen.

 

Das beste Mäuse für Gamer: Der große Vergleich!

 

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Razer Mamba Tournament Edition Chroma Ergonomische Gaming Maus (16.000 dpi Sensor mit 9 programmierbaren Tasten) - Razer DeathAdder - Ergonomische Gaming Maus (Präziser 6.400 dpi Sensor) -
Modell Razer Mamba Tournament EditionRazer DeathAdderLogitech G900 Chaos Spectrum Professionelle Gaming MausLogitech G502 Proteus Spectrum Gaming Maus
DPI16000DPI6400DPI12000DPI12000DPI
AnschlussartUSBUSBFunkUSB
Kabellänge1,50m---
Besonderheit

9 programmierbaren Tasten

5 programmierbare Hyperesponse-Tasten

Eine Akkuladung hält bis zu 32 Stunden

11 Programmierbare Tasten

Gewicht132gramm104gramm109gramm168gramm
Details Preis prüfenDetails Preis prüfenDetails Preis prüfenDetails Preis prüfen

 

Die Vorteile von Gaming Mäusen

Gaming Mäuse werden bereits mit dem Wunsch nach Langlebigkeit hergestellt, weshalb sie für gewöhnlich viel mehr Klicks aushalten, als eine gewöhnliche Maus. Häufig haben sie zudem eine besondere ergonomische Form und zusätzliche Tasten, die das Spielerlebnis allgemein verbessern. Ein wichtiger Vorteil liegt auch in der Reaktionszeit. Dabei geht es darum möglichst schnell von einem Punkt auf dem Monitor zu einem anderen zu gelangen. Angegeben wird die Geschwindigkeit in dpi (Dots (Punkte auf dem Monitor) per Inch (Maßeinheit). Je höher die Zahl ist, desto schneller wird die Maus.

Die meisten herkömmlichen Mäuse erreichen in unserem Test hierbei 800 dpi, wohingegen es spezielle Gaming-Mäuse auf 2.000 dpi oder sogar mehr bringen können. Dies kann besonders in schnellen Spielen einen großen Unterschied ausmachen. Bei der Geschwindigkeit an sich könnt ihr natürlich auch noch am Computer selbst Änderungen vornehmen, sodass eine höhere Geschwindigkeit kein Nachteil für euch wird.

LED, Laser oder doch die alte Kugel?

Inzwischen gibt es drei unterschiedliche Typen von Mäusen, wenn es um das Abtasten des Untergrunds geht. Die klassische Kugel wurde früher häufig eingesetzt, wird jedoch inzwischen fast vollständig von Laser- oder LED-Modellen abgelöst, da die Reaktionszeit gering ist und mögliche Komplikationen sehr wahrscheinlich seien können. Dabei geht es unter anderem um die Reinigung und eventuelle Probleme mit der Halterung der Kugel.

LED-Modelle hingegen sind extrem präzise, können nicht verdrecken und sorgen für eine sehr gleichmäßige Bewegung auf dem Monitor. Hierbei wird mit einer meist roten Lichtquelle der Untergrund beleuchtet und mittels Sensor werden verschiedene Einzelbilder aufgenommen. Durch diese Bilder wird durch einen Prozessor die Bewegung der Gaming Maus bestimmt. Nachteile hat man hierbei besonders auf einfarbigen und transparenten Flächen. Diese werden nur schwer erfasst und es kann zu Sprüngen der Maus auf dem Desktop kommen. Abhilfe schaffen hierbei farbige Mauspads.

Die Laser-Technologie funktioniert mit einem ähnlichen Prinzip, jedoch ist hierbei durch die geringere Bündelung des Lasers der Untergrund nicht so entscheidend und sie kann deshalb auch auf Glas angewendet werden. Laser-Modelle sind grundsätzlich beliebter bei Gamern, da sie etwas präziser bei normalen Bewegungen sind. Bei sehr schnellen Bewegungen kann es jedoch zu leichten Sprüngen kommen (sogenanntes Positive Acceleration), weshalb Shooter-Spieler meist auf LED setzen, während der Rest beruhigt die Laser-Maus verwenden kann.

Welchen Anschluss, welches Kabel?

Wie auch bei Headset und Tastatur können die Mäuse ohne Kabel gekauft und mittels Bluetooth mit dem PC verbunden werden. Dabei sollte besonders uns Spielern klar sein, dass sich die Wireless-Verbindung negativ auf unsere Reaktionszeit niederschlägt. Der Batterie-Betrieb sorgt zudem für ein ständiges Risiko und kann zu Ausfällen mitten in einem Match führen. Außerdem wird das Gewicht der Maus durch die Batterien erheblich erhöht. Deshalb ist besonders beim Gaming ein klassisches Kabel zu empfehlen.

Beim Anschluss setzt man auch bei der Maus hauptsächlich auf USB. Zwar sind die eigentlichen Anschlüsse etwas präziser, ein zwischengeschalteter Adapter nimmt einem aber diesen kleinen Vorteil wieder weg. Da man vor allem bei Laptops aber nur noch USB-Anschlüsse findet, werden auch die meisten Gaming-Mäuse nur noch so hergestellt.

Wie viele Tasten braucht eine Gamer Maus wirklich?

Grundsätzlich sollte eine Maus neben der linken und rechten Maustaste ein Scrollrad besitzen und am besten auch zwei Knöpfe zur Regulierung der Mauszeigergeschwindigkeit. Ergänzend kann man an den Seiten bis zu 24 weitere Tasten besitzen, wobei man diese hohe Anzahl im Normalfall kaum verwendet. Hilfreich können aber zwischen sechs und zwölf Tasten sein, die man dafür besser erreichen und häufiger verwenden kann. Die zusätzlichen Tasten können für spezielle Aktionen belegt werden, was in vielen Spielen für Vorteile sorgen kann. Eine perfekte Zahl von Tasten gibt es dabei natürlich nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viele Tasten eine Maus haben sollte und an welchen Stellen diese benötigt werden.

Die Ergonomie der Gaming Maus

Bei einer teuren Gaming-Maus sollte man in jedem Fall auf die richtige Ergonomie achten. Sie schont Handgelenke und Sehnen und unterstützt besonders nach einigen anstrengenden Spielstunden die Hand merklich. Je nach dem wie man selbst die Maus greift, kann es Unterschiede in der Form der Maus geben. So haben sich offiziell drei Typen von Griffen durchgesetzt:

  • Palm-Grip: Der Gamer legt die Handfläche großzügig deckend auf die Maus.
  • Claw-Grip: Der Spieler drückt die Fingerspitzen auf die Maus und legt die Hand nur leicht ab.
  • Fingertip-Grip: Der Spieler legt hauptsächlich seine Fingerspitzen auf die Maus

Der Palm-Grip sollte dabei sogar spezielle ergonomische Mäuse verwenden, während die anderen beiden Typen auch auf symmetrische Mäuse zurückgreifen könnten. Testet bei euch selbst und findet heraus, welchen Griff ihr verwendet und in welchem Bereich man diesen am häufigsten anwendet.

Gibt es auch was für Linkshänder?

Viele Linkshänder verwenden die Maus mit ihrer rechten Hand, was meist daran liegt, dass sie nicht nach speziellen Modellen suchen oder sich dies einfach von Beginn an angewöhnt haben. Es gibt jedoch viele Hersteller, die besonders Gaming-Mäuse für Linkshänder produzieren. Dort werden nicht nur die regulären und zusätzlichen Tasten angepasst, sondern auch die allgemeine Form der Maus wird für die linke Hand zusammengestellt. Dies ist besonders wichtig, um Ermüdungen und Sehnenschäden vorzubeugen.

Der Untergrund macht den Unterschied

Egal wie gut die eigentliche Maus ist, ohne ein richtiges Mauspad nutzt sie sich schneller ab und könnte im Falle von LED-Modellen sogar schlechtere Qualität abliefern. Viele Mäuse haben Flächen mit Teflon, die für zusätzliche Gleitfähigkeit sorgen. Auf dem normalen Tisch nutzen sich diese Flächen sehr viel schneller ab, als auf einem zusätzlichen Mauspad. Als Material werden meist natürliche Stoffe oder Kunststoffe verwendet, wobei es für letztere spezielle Sprays gibt, die die Beweglichkeit der Maus erhöhen können. Es muss bei den Pads übrigens kein besonders teures Modell sein, aber eine gute Unterlage kann einen großen Unterschied bewirken.

Bekannte Hersteller

Bekannte Hersteller für Gaming-Mäuse sind Razer, Roccat, Logitech, SteelSeries, Lioncast, Corsair oder MSI. Alle diese Marken stehen für hochwertige Produkte und probieren sich regelmäßig zu übertrumpfen. Razer-Produkte sind dabei meist sehr teuer, halten dafür aber auch lange und beeindrucken mit vielen zusätzlichen Tasten. Logitech ist dafür eher bekannt für bessere Ergonomie und Roccat für etwas günstigere, aber weiterhin hochwertige Modelle.

Tipps zur allgemeinen Pflege

Bei der Pflege solltet ihr grundsätzlich darauf achten, dass kein Wasser an die Maus kommt. Für die Reinigung verwendet ihr deshalb am besten ein leicht feuchtes Tuch mit Spülmittel und reibt damit die Tasten und die Oberfläche ab. Benutzt ein Druckluft-Spray, um den Staub zwischen den Tasten und am Mausrad zu entfernen. Bei einer Maus mit Kugel holt ihr diese am besten hervor und wascht sie unter warmen Wasser ab, während ihr das innere mit einem Wattestäbchen reinigt. Die Kugel vor dem Einlegen unbedingt abtrocknen! Optische Mäuse sollten grundsätzlich nur im Notfall aufgeschraubt werden!

Auch das Mauspad sollte regelmäßig gereinigt werden, hierfür bietet sich ein fettlösendes Reibungsmittel an, welches ihr auf dem Pad verteilt und nach kurzer Einwirkzeit wieder abwaschen könnt. Ob das Mauspad gereinigt werden sollte, kann man ganz leicht selbst herausfinden. Kratzt mit eurem Fingernagel über die Fläche und solltet ihr einen weißen Streifen hinterlassen, wird es mal wieder Zeit für eine Reinigung.

Résumé: Alles wichtige in Kurzform!

Gaming-Mäuse sind eine wichtige Ergänzung für eure Hardware und sorgen durch höhere Präzision und schnellere Bewegungen für den richtigen K(l)ick beim Spielen. Ihr solltet dabei auf Geschwindigkeitswerte von mindestens 2.000 dpi achten und wählt bei der Technologie wahlweise Laser- oder LED-Modelle aus. Auch bei der Maus liegt grundsätzlich der Vorteil bei einem Kabel, da Wirless ein gewisses Risiko darstellt, und verwendet wird meist der USB-Anschluss. Wie viele zusätzliche Tasten ihr an eurer Maus haben möchtet, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab, auf ein gutes Mauspad solltet ihr dabei aber nicht verzichten!

Zu faul zum lesen? Hier ein praktisches Video: