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Sicherlich träumst du davon, deinen PC selbst zusammen zustellen. Ein selbst zusammengestellter Gamer PC hat nämlich viele Vorteile: Du sparst bares Geld und kannst selbst entscheiden welche Hardware du in den Gaming Computer verbaust. Im Internet gibt es allmählich dutzende Webseiten, Foren und Anbieter die sich mit den Themen PC, Hardware (Tests) und PC Konfigurationen beschäftigen. Aber NUR bei uns, in dem Gamer-Gear.de Guide, findest du wirklich ALLE Informationen logisch, zusammenhängend und verständlich aufbereitet. Auch Fachbegriffe werden näher erläutert.

Und ja, diese Anleitung ist etwas länger, nur so können wir dir alles erklären. Hol‘ dir also ein paar Kekse und was zu trinken.

Die Anforderungsanalyse: Was machst du mit deinem Gamer PC?

Bevor wir mit dem zusammenstellen des Gaming PC’s anfangen, sollten wir ein paar Fragen klären. Du solltest Dir von Anfang an überlegen, was genau du mit dem Computer machen möchtest. Späteres (zwang) Aufrüsten kostet nur Geld. Auch solltest du dir vorher überlegen, wie viel Geld du dein neues Monster investieren möchtest – vergiss nicht, dass eventuell noch Software (Windows?) und Peripheriegeräte (Tastatur, Maus, Monitor) gekauft werden müssen.

Folgende Fragen solltest DU DIR stellen:

Diese Fragen solltest du gewissenhaft beantworten, hier kann dir auch niemand helfen. Am besten nimmst du dir einen Stift und einen Zettel und schreibst deine Antworten mit – hier geht es um DEINEN zukünftigen Gaming Computer! 😉
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  1. Budget: Wie viel Geld hast du für deinen Computer zur Verfügung, wie viel möchtest du investieren?
  2. Betriebssystem: Welches Betriebssystem möchtest du einsetzen? Hast Du eventuell schon eine Lizenz? Für Gaming PCs empfiehlt sich eine neue Windows Version.
  3. Alte Komponenten: Hast du die Möglichkeit auf alte Komponenten zurückzugreifen, so kannst du dein Budget schonen? Zum Beispiel aus dem alten Computer.
  4. Verwendungszweck: Was möchtest du mit deinem Gamer PC alles machen? Nur zocken oder auch Rendern, 3D-Modellierung oder Grafik- / Musik- / Videobearbeitung?
  5. Bildschirme: Wie viele Monitore hast du vor zu nutzen? Welche Auflösung haben die? Eventuell sogar 3D Gaming?
  6. Extraausstattung: Hast du schon bestimmte Wünsche was Features angeht? Zum Beispiel einen Blueray Player, WLAN, Speicherkartenleser oder sogar eine TV Karte?
  7. Speicher: Brauchst du besonders viel Speicherplatz (zum Beispiel um Lets Plays zu speichern) oder eine besonders schnelle (SSD) Festplatte?
  8. Eigenschaften: Werden spezielle Anschlussmöglichkeiten benötigt? Zum Beispiel Firewire, Thunderbolt oder eSata.
  9. Sound: Bist du ein Sound Freak und hast hochwertige Kopfhörer / Lautsprecher? Dann solltest du dir eine hochwertige Soundkarte kaufen.
  10. Fertigstellung: Hast du das Know How deinen Computer selbst zusammenzubauen? Oder willst du ihn Einsatzbereit per Post bekommen?

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Alle Fragen beantwortet? Dann solltest du folgendes über die Hardware wissen!

Nun solltest du all die Fragen beantwortet haben & wir können mit dem spannenden Teil, der Hardware loslegen. Wenn dein Budget begrenz ist, musst du leider auf die ein oder anderen Features verzichten. Du solltest darauf achten, dass alle Komponenten in Relation stehen (also keine Grafikkarte für 1000€ kaufen, wo der 80€ Prozessor nicht mithalten kann). Folgend eine Tabelle: Hier kannst du dein Budget einordnen und so einschätzen was dich (nicht) erwarten wird.

Hardware Low Gamer PC (bis 700€) Mid Gamer PC (bis 1300€) High End Gamer PC (ab 1300€)
CPU Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Grafikkarte Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Mainboard Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Arbeitsspeicher Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Festplatte Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Netzteil Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Soundkarte Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Laufwerk Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7
Gehäuse Einstiegsklasse
Intel Core i3
Mittelklasse
Intel Core i5
Obereklasse
Intel Core i7

Wir dir sicherlich aufgefallen ist, haben wir hier in 3 Klassen unterteilt: Einstiegsklasse, Mittelklasse und die Oberklasse. Und ja, das ist extra so. Auch die Hersteller haben für jeden dieser Preisbereiche Hardware auf dem Markt.

Budgetschwerpunkt: Wie viel Geld für welche Komponenten ausgeben?

Wie eben bereits erwähnt, muss man sich selbst Prioritäten setzen, weil du vermutlich keine 2.000€ für den Gamer PC über hast, oder? Daher solltest du das meiste Geld in die wichtigsten Komponenten investieren. Es empfiehlt sich 80% in den Prozessor, die Grafikkarte, das Mainboard und den Arbeitsspeicher zu investieren. So gehst du kein Risiko ein, dass sich die Komponenten gegenseitig ausbremsen.

Beispiel: Ein 1000€ Gamer Computer setzt sich wie folgt zusammen:

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  • ~ 400€ für die GPU (Grafikkarte)
  • ~ 200€ für die CPU (Prozessor)
  • ~ 100€ für das MB (Mainboard)
  • ~ 60€ für den RAM (Arbeitsspeicher)
  • ~ 50€ für das Gehäuse
  • ~ 80€ für die SSD
  • ~ 50€ für das Netzteil
  • ~ 20€ für das Laufwerk

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Hardware Auswahl: Welche Komponenten kommen deinen Computer?

Du bist nun soweit, die Hardware für deinen PC zusammen zu stellen. Du weißt was du für dein Geld bekommst und hast die Anforderungsanalyse absolviert. Bravo! Der folgende Schritt ist in mehrere Unterschritte unterteilt, so geht die Übersicht nicht verloren.

Der Prozessor des Gamer PC

Jeder, der einen eigenen Gamer PC zusammenstellen möchte, steht am Anfang vor der Frage, was für einen Prozessor er verbauen möchte. Neben der Frage nach dem Budget, ist auch die Frage nach dem Hersteller nicht geheim zuhalten. Im CPU Bereich gibt es nur 2 nennenswerte Hersteller: AMD und Intel.
Seit Jahren bieten sich die Prozessorenhersteller ein Kopf and Kopf rennen. Hier geht es darum, wer den schnellsten, kleinsten und effizientesten Prozessor baut. Ein virtueller Schwanzvergleich, quasi 😉 Fakt ist jedoch, dass Intel für Gamer die bessere Alternative ist: Die Leistung eines Kerns (Single Core Leistung) ist bei Intel CPU’s deutlich höher, als bei denen von AMD (Quelle).

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CPU Architektur

Wie Leistungsstark eine CPU ist, hängt von mehreren Faktoren ab: Unter anderem von der Prozessor Architektur. Die Effizienz des Prozessors (und somit die Leistung des Gaming PCs) hängt von der Architektur ab. Bei Intel heißen diese zum Beispiel Haswell, Sandy Bridge oder Ivy Bridge.
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Sockel

Die verschiedenen Prozessoren haben unterschiedliche Sockel. Und für jeden Sockel gibt es unterschiedliche Mainboards. Der Sockel ist sozusagen die Aufnahmevorrichtung für den Prozessor. Bei der Auswahl des Mainboards musst du also darauf achten, dass es den richtigen Sockel hat.
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CPU Übertakten

Viele Gamer wollen ihren zusammengestellten PC irgendwann übertakten, um noch mehr Leistung rauszukitzeln. Wichtig ist jedoch, dass man nicht jeden Prozessor übertakten kann. Bei Intel zum Beispiel lediglich die Prozessoren die ein „K“ angehängt haben. Zum Beispiel den i7 4790k.
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Prozessor Kühler

Der Prozessor wird beim zocken sehr warm. Daher ist ein guter CPU Kühler Pflicht, der Standard (Boxed) Kühler reicht meist nicht aus. Zudem ist dieser unangenehm laut, daher empfiehlt es sich, einen günstigen (gibt es ab 35€) Kühler zu erwerben.
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Zusammenbau (Selbst oder Zusammen bauen lassen?)

Meistens ist der Zusammenbau vom Verkäufer die bessere Option, weil hier ausgebildetes Fachpersonal zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird der PC meistens getestet, ob auch wirklich alles funktioniert. Sollte eine defekte Komponente im zusammengestellten Gaming PC verbaut sein, so wird diese direkt ausgetauscht – ohne deinen Einsatz!

Selbst zusammen bauen sollte man den PC nur, wenn man Erfahrung hat und/oder jemanden kennt, der einem helfen könnte. Ansonsten muss man die Einzelteile hinterher zu einem lokalen Computerladen geben.

Häufig kann man den Gaming Computer für kleines Geld (20-100€) direkt zusammen bauen lassen. Zuschlagen!

Den richtigen online Shop finden

Es gibt dutzende Anbieter, die für dich den PC zusammenstellen wollen. Häufig wird auch probiert, dem (potentiellen) Kunden ein Fertig PC anzudrehen – hierbei ist die Marge natürlich deutlich höher, weil meistens billige Komponenten verbaut werden.

Folgend haben wir 5 Anbieter aufgelistet, die einen PC Konfigurator auf der Website anbieten. Ein Gamer PC Konfigurator hat den Vorteil, dass du selbst entscheiden kannst welche Komponenten in deinem neuen Begleiter verbaut werden.

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  1. Mifcom.com
    Website: http://mifcom.com
    Vorteile: Umfangreicher PC-Konfigurator, 3 Jahre Garantie mit Pick-Up & Return, lebenslanger Support
  2. One.com
    Website: http://one.com
    Vorteile: Gute vorkonfigurierte Gaming-PCs, akzeptable Preise, Gaming Laptops ebenfalls erhältlich, Gaming-Zubehör erhältlich (z.B. Mäuse, Tastaturen und Monitore)
  3. Alternate.de
    Website: http://alternate.de
    Vorteile: Eigener PC-Konfigurator, gute Preise, große Auswahl an Komponenten
  4. Caseking.de
    Website: http://caseking.de
    Vorteile: Guter PC-Konfigurator, große Auswahl an Zubehör / Modding oft Angebote
  5. Xmx.de
    Website: http://xmx.de
    Vorteile: Spezialisiert auf Highend Gaming PCs / Laptops, gute zusammengestellte PCs

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Zu faul zum lesen? Kein Problem…

Für die ganzen faulen Gamer unter euch, haben wir für euch ein paar Gamer PCs konfiguriert, in unterschiedlichen Preisbereichen. Einfach auf den Preis klicken und es öffnet sich ein konfigurierter Gamer PC 🙂
> 500€
> 750€
> 1000€
> 1250€
> 1500€
> 2000€
> 5000€

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